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Innovation & Forschung

Innovation beginnt dort, wo bestehende Lösungen hinterfragt werden.

Güthler Ingenieure verbindet klassische Ingenieurplanung mit Forschung, technischen Eigenentwicklungen und neuen Ansätzen für eine nachhaltige Wasserwirtschaft.

Eigene Entwicklungen, geförderte Projekte und Zusammenarbeit mit Forschungspartnern
Mehr als klassische Planung

Forschung mit einem klaren praktischen Ziel.

Technischer Fortschritt entsteht nicht allein am Schreibtisch. Er entsteht aus konkreten Aufgabenstellungen, praktischer Erfahrung und der Bereitschaft, bekannte Lösungen neu zu denken.

Güthler Ingenieure beschäftigte sich deshalb bereits früh mit der Frage, wie vorhandene Entwässerungssysteme intelligenter genutzt, hydraulische Belastungen reduziert und kostspielige Erweiterungen vermieden werden können.

Aus dieser Verbindung von Planung, Forschung und praktischer Anwendung entstanden eigene technische Entwicklungen, Versuchsanlagen sowie Kooperationen mit Kommunen, Hochschulen und weiteren Partnern.

Der Maßstab bleibt immer die praktische Anwendung.

Forschung ist für uns kein Selbstzweck. Sie soll konkrete Probleme lösen und zu wirtschaftlichen, ressourcenschonenden und dauerhaft tragfähigen Ergebnissen führen.

Die Ausgangslage

Komplexe Herausforderungen verlangen neue Denkansätze.

Entwässerungs- und Infrastruktursysteme müssen steigende Anforderungen bewältigen, ohne dass vorhandene Ressourcen unbegrenzt erweitert werden können.

Belastete Kanalnetze

Bei hohen Niederschlagsmengen können Spitzenabflüsse entstehen, die Kanalisationen, Kläranlagen und Gewässer erheblich belasten.

Hohe Investitionen

Der Bau zusätzlicher Speicher- und Rückhaltebauwerke kann mit hohen Kosten, großem Flächenbedarf und aufwendigen Eingriffen verbunden sein.

Vorhandene Potenziale

Gleichzeitig bleiben in bestehenden Netzen Rückhalte- und Speichervolumen ungenutzt, die technisch aktiviert werden können.

HISTORISCHE ENTWICKLUNG

ABFLUSSBREMSE FÜR ENTWÄSSERUNGSSYSTEME

Eine von Harald Güthler entwickelte Lösung zur Aktivierung vorhandener Rückhaltevolumen in Entwässerungssystemen. Die Technik wird heute nicht mehr eingesetzt.

HydrOstyX Versuchsanlage im Wasserbaulabor der Hochschule Konstanz
Versuchsanlage im Wasserbaulabor der Hochschule Konstanz
Bestehende Infrastruktur besser nutzen

Speicher schaffen, ohne zuerst neu zu bauen.

Die von Harald Güthler entwickelte Abflussbremse veränderte und steuerte das Abflussverhalten in Kanalnetzen. Dadurch konnten vorhandene Rückhaltevolumen aktiviert und gezielt für die Regen- und Mischwasserbehandlung genutzt werden.

Das Verfahren konnte hydraulische Belastungsspitzen vermindern, Zuflüsse vergleichmäßigen und eine effizientere Nutzung vorhandener Anlagen ermöglichen. Die Technik wird seit einigen Jahren nicht mehr eingesetzt.

Aktivierung vorhandener Volumen

Bereits vorhandener Speicherraum im Kanalnetz wird technisch nutzbar gemacht.

Reduzierung von Abflussspitzen

Spitzenzuflüsse zu Kläranlagen und Vorflutern können gebrochen oder vergleichmäßigt werden.

Wirtschaftliche Alternative

Bestehende Infrastruktur wird besser genutzt und der Bedarf zusätzlicher Bauwerke kann reduziert werden.

Beitrag zum Gewässerschutz

Eine kontrolliertere Abflusssteuerung unterstützt eine verbesserte Mischwasserbehandlung.

Vereinfacht erklärt

So wird aus einem Kanalnetz ein steuerbarer Speicher.

Das Verfahren nutzt vorhandene Kapazitäten und aktiviert diese gezielt für die Abflusssteuerung.

01

Analysieren

Das Kanalnetz und die verfügbaren Retentionsvolumen werden hydraulisch untersucht.

02

Aktivieren

Geeignete Volumen werden durch technische Armaturen und Speicherkaskaden nutzbar gemacht.

03

Steuern

Abflüsse werden verändert, verzögert und auf die hydraulischen Anforderungen abgestimmt.

04

Entlasten

Spitzenabflüsse und Belastungen nachgelagerter Anlagen können reduziert werden.

HISTORISCHE TECHNISCHE KOMPONENTEN

Entwickelt für unterschiedliche hydraulische Anforderungen.

Für die damalige Anwendung entwickelte und adaptierte Harald Güthler verschiedene Armaturen zur gezielten Regulierung von Abflüssen. Die dargestellten Komponenten werden heute nicht mehr eingesetzt.

Darstellung einer HydrOstyX Abflussbremse mit Regler
HISTORISCHE KOMPONENTE

Abflussbremse

Die Abflussbremse diente dazu, Abflüsse kontrolliert zu verzögern und zu regulieren. Dadurch konnten vorhandene Speicherräume im Kanalnetz gezielt aktiviert werden.

Technische Darstellung einer HydrOstyX Schwingbremse
HISTORISCHE KOMPONENTE

Schwingbremse

Die Schwingbremse ermöglichte eine dynamische Beeinflussung des Abflussverhaltens und wurde für besondere hydraulische Einsatzbedingungen entwickelt.

Forschung & Förderung

Entwicklung im Austausch mit starken Partnern.

Die Entwicklung und Erprobung innovativer Verfahren erfordert wissenschaftliche Grundlagen, reale Versuchsanlagen und kommunale Anwendungsmöglichkeiten.

Güthler Ingenieure arbeitete hierfür mit Hochschulen, Städten, Gemeinden, Zweckverbänden und weiteren Projektpartnern zusammen.

EU-LIFE Demonstrationsvorhaben

EU-Förderprojekt

Im Rahmen eines europäischen LIFE-Umweltprojekts wurde die Funktionsweise des Verfahrens unter unterschiedlichen Voraussetzungen demonstriert und praktisch erprobt.

Deutsche Bundesstiftung Umwelt

Förderung

Forschungs- und Entwicklungsarbeiten wurden im Umfeld innovativer, modellhafter und umweltentlastender Lösungen unterstützt.

Hochschule Konstanz

Forschungspartner

Die technische Erprobung und wissenschaftliche Untersuchung erfolgte unter anderem an einer Versuchsanlage im Wasserbaulabor der Hochschule Konstanz.

Entwicklung

Von der Aufgabenstellung zur praxiserprobten Lösung.

Die Innovationsgeschichte ist das Ergebnis einer schrittweisen Verbindung von Planungserfahrung, Forschung und Anwendung.

Idee

Vorhandene Infrastruktur neu betrachten

Ausgangspunkt war die Frage, wie bereits vorhandene Rückhaltevolumen in Kanalnetzen gezielt aktiviert werden können.

Entwicklung

Verfahren und Armaturen

Aus den hydraulischen Konzepten entstanden technische Komponenten und unterschiedliche Verfahrensvarianten.

Forschung

Erprobung im Wasserbaulabor

Versuchsanlagen ermöglichten es, Funktionsweisen zu untersuchen und die technischen Grundlagen weiterzuentwickeln.

Förderung

Unterstützung durch DBU und EU-LIFE

Förderprojekte schufen die Grundlage für Demonstration, Weiterentwicklung und Anwendung unter realen Bedingungen.

Praxis

Einsatz in kommunalen Projekten

Das Verfahren wurde in verschiedenen kommunalen Entwässerungssystemen umgesetzt und an unterschiedliche örtliche Anforderungen angepasst.

Urkunde Umweltpreis der Sparkasse Pforzheim Calw 2005
Auszeichnung
Umweltpreis 2005

Anerkennung für eine richtungsweisende Entwicklung.

Im Jahr 2005 erhielt das Güthler Ingenieurteam den Umweltpreis der Sparkasse Pforzheim Calw. Ausgezeichnet wurde eine von Harald Güthler entwickelte Lösung für eine umweltoptimierte Siedlungswasserwirtschaft.

Die Auszeichnung würdigte die innovative Nutzung vorhandener Rückhaltevolumen in Entwässerungssystemen. Die seinerzeit prämierte Technik wird heute nicht mehr eingesetzt.

Umweltpreis der Sparkasse Pforzheim Calw

Auszeichnung im Jahr 2005

Historische Entwicklung von Harald Güthler

Entwicklung für die Siedlungswasserwirtschaft

Nutzen für unsere Auftraggeber

Forschung wird wertvoll, wenn sie Projekte besser macht.

Die Erfahrung aus Forschung und Entwicklung fließt direkt in die tägliche Planungsarbeit ein.

Wirtschaftlicher planen

Vorhandene Infrastruktur und bestehende Potenziale werden frühzeitig in die Lösungsfindung einbezogen.

Ressourcen schonen

Technische Anforderungen werden mit Flächenbedarf, Materialeinsatz und Umweltwirkung gemeinsam betrachtet.

Zukunftsfähig entscheiden

Erfahrung, Berechnung und Innovationskompetenz schaffen eine fundierte Grundlage für langfristige Investitionen.

Gemeinsam weiterdenken

Sie stehen vor einer besonderen technischen Herausforderung?

Sprechen wir über Ihre Aufgabenstellung und darüber, wie aus vorhandenen Strukturen neue, wirtschaftliche und nachhaltige Lösungen entstehen können.